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FUNKTIONSANALYSE UND FUNKTIONSTHERAPIE BEI CMD

UM CMD UND ZAHNÄRZTLICHE FUNKTIONSSTÖRUNGEN ZU ERFASSEN IST EINE FUNKTIONSANALYSE NOTWENDIG

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Funktionsanalyse

Häufig ist der Biss Ursache für viele Probleme im ganzen Körper. Um genau fest zu stellen, wo das Problem im Biss liegt und welche Auswirkungen hierdurch verursacht werden, ist eine gute Funktionsanalyse notwendig.

Hier kann man unterscheiden zwischen einer rein zahnmedizinisch ausgerichteten Funktionsanalyse und einer ganzkörperlichen Analyse in Bezug auf den Biss. Rein zahnmedizinisch wird auf die Kaumuskulatur geachtet, die Stellung und die Bewegung des Kiefergelenks, die Bissfehlstellung und die Zahndefekte.

Wird der Biss mit dem ganzkörperlichen Ansatz betrachtet, so kann man auch die Haltung, die Wirbelsäule, Muskelkraft, die vegetative Belastung, die Zusammenhänge mit dem Schlaf und die Fußbelastung mit einbeziehen. Es wird diskutiert, dass die Veränderung des Bisses ganzkörperlich viel auszurichten vermag.


KIEFERBEWEGUNGEN – KINEMATOGRAPHIE

Bei der Kinematographie kann die Störung der Bewegung der Kiefer zueinander und der Kiefergelenksfunktionsstörung überprüft werden. Abweichungen von der Mitte werden dokumentiert, Bewegungseinschränkungen nach vorne oder zu den Seiten werden festgestellt. Die Kinematographie kann untersuchen, ob eine Arthropathie vorliegt.

Kaumuskulatur – Elektromyographie (EMG)

Bei dem Oberflächen-EMG (Elektromyogramm) werden die Spannungen der Muskeln gemessen. So kann man feststellen, ob die Funktion der Muskeln korrekt ist und ob die Muskeln symmetrisch arbeiten. Man kann auch überprüfen, was Zahnersatz, Aufbissschienen aber auch Fußeinlagen im Bereich der Kaumuskulatur verändern. Mit dem EMG kann man die Muskulatur mit Biofeedback auch so trainieren, dass die Muskeln wieder besser funktionieren.

Kiefergelenksgeräusche – Joint-Vibration-Analysis (JVA)

Bei der Joint-Vibration-Analysis (JVA) lassen sich deutlich die Kiefergelenkgeräusche graphisch darstellen. So kann man den Erfolg einer Behandlung besser verfolgen oder man kann das Ausmass der Kiefergelenksstörung erfassen.

Bissanalyse – Okklusographie

Bei der Bissanalyse wird gemessen, wie hoch die Kraft und der Druck eines jeden einzelnen Zahnes ist. Hierdurch kann man den Biss optimal überprüfen und einschleifen oder aufbauen.

Funktionstherapie

Wenn der Kauapparat und folglich auch der restliche Körper eine Funktionsstörung aufweisen, so muss man, nachdem man die Ursachen herausgefunden hat, entsprechend behandeln.

Wenn der Biss eine falsche Position hat, so liegt auch die Muskulatur, die Gelenke und andere anatomische Strukturen in einer falschen Position. Aus diesem Grund müssen, bevor der Biss verändert wird durch z.B. Kieferorthopädie oder Prothetik, die Muskulatur, die Gelenke und die anderen umliegenden anatomischen Strukturen erst in die richtige Position gebracht werden.

Erst dann kann überhaupt festgestellt werden, wo der Biss überhaupt hin gehört. Diese Art von Therapie nennt sich Funktionstherapie. Diese wird mit Aufbissschienen vorgenommen.

FUNKTIONSANALYSE UND FUNKTIONSTHERAPIE

ZAHNÄRZTLICHE FUNKTIONSANALYSE

Die zahnärztliche Funktionsanalyse dient dazu, bei Patienten mit oder ohne Symptomen der CMD herauszufinden, ob sie eine zahnmedizinische Funktionsstörung aufweisen.

Besonders relevant ist eine solche Untersuchung bei Patienten mit Symptomen der craniomandibulären Dysfunktion bzw. CMD. Hier werden Befund erhoben, wie z.B. ein kieferorthopädischer Befund, Messung der Kaumuskulatur, der Kiefermobilität, der Druck- und Kraftverhältnisse und es werden durch Modelle Analysen zur Statik und Dynamik im Kauapparat vorgenommen.

Auch mit manuellen Methoden kann der Patient auf zahnärztliche Funktionsstörungen untersucht werden. Hier wird die Lage und der Zustand der Kaumuskulatur, der Kiefergelenke, der Kiefer und natürlich der Zähne eruiert. Auch werden Befunde über die Mobilität der Kopfgelenke erhoben.

ZAHNÄRZTLICHE FUNKTIONSTHERAPIE

Zahnärztliche Funktionstherapie beginnt in der Regel immer mit Aufbissbehelfen. Das heißt, dass der falsche Biss, der meist auch einen Zwangscharakter aufweist (die Verzahnung positioniert die Kiefer falsch und zwingt die Kiefer immer wieder dort hin) durch Aufbissschienen entkoppelt werden soll und somit die Kiefer in einer besseren Position zu liegen kommen.

Wir arbeiten meist mit zwei verschiedenen Schienen gleichzeitig. Nachts wird eine sehr hohe Schiene zur Entspannung der Muskulatur und der Gelenke getragen, tags wird eine positionierende Bissfindungsschiene getragen. Die Behandlung mit Schienen kann über mehrere Monate dauern. Hier ist es entscheidend, dass regelmässig kontrolliert wird und dann auch korrigiert. Begleitend sollte Osteopathie stattfinden.

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Dr. med. dent. Stefanie Morlok MSc.

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