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BEGLEITTHERAPIE BEI CMD

Die CMD Entstehung kommt durch verschiedene Faktoren zustande. Auch die Therapie von CMD ist multifaktoriell. Deshalb muss immer mit Begleittherapie behandelt werden.

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Begleittherapie bei CMD

Die Entwicklung von craniomandibulären Dysfunktionen ist meist langwierig und durch verschiedene Faktoren begünsigtig. Liegt zwar die Grundursache vielleicht im Biss, der Zahnfehlstellung und der Kieferfehlstellung, so entwickeln sich die Symptome mit auch durch andere Faktoren.

Hierzu gehören Unfälle, Vergiftungen, psychische Traumen, Ernährung, zu wenig Bewegung, falsche Körperhaltung und vieles mehr. Aus diesem Grund ist es wichtig, auch die Therapie entsprechend multifaktoriell anzulegen.

Eine gute CMD-Behandlung wird niemals nur durch eine Aufbissschiene zu bewerkstelligen sein. Anschliessend sind einige Möglichkeiten der Begleitbehandlung bei CMD aufgeführt.


Osteopathie

In der Entstehung der craniomandibulären Dysfunktionen – CMD – sind absteigende Ursachen und aufsteigende Ursachen relevant.

Wenn der Biss oder die Zahn- und Kieferstellung nicht korrekt sind, dann kommt es absteigend in den anatomischen Strukturen ebenso zu Fehlstellungen, zu Verspannungen und zu Verklebungen.

Besonders hervorzuheben sind hier die Faszien, die beinahe alle anatomischen Strukturen des Körpers umgeben und wie ein großes Netz miteinander zusammenhängen. Auch sind die sogenannten aufsteigenden Ursachen interessant. Hierzu gehören z.B. Unfälle, Narben etc., die eine Verzerrung der Anatomie lokal verursachen und damit wieder aufsteigend zu Fehlstellungen führen.

Wird mit einer Schienentherapie oder später Bissveränderung die Anatomie im Kauapparat verbessert, so muss der Körper und die oben erwähnten anatomischen Bestandteile sich entsprechend an die korrekte Situation auch korrekt anpassen. Hierzu ist die Osteopathie sehr nützlich.

Ein Osteopath arbeitet mit verschiedenen Methoden. Es gibt die craniosakrale, die viszerale und die parietale Osteopathie.

Die craniosakrale bringt durch sanfte Stimulation das craniosakrale System wieder richtig in Position und in Schwingung, die viszerale bemüht sich um Korrektur der Organe und die parietale erarbeitet eine Korrektur im Muskel- und Skelettsystem.

Vor allem wird in der Osteopathie über die Faszien behandelt, was sehr effektiv ist.

Physiotherapie, Chiropraktik und Atlastherapie

Körpertherapie ist in der Behandlung von craniomandibulären Dysfunktionen sehr wichtig. Dazu gehört unter anderem die Physiotherapie.

Vor allem interessant sind hier die Übungen, die der Patient auch zu Hause alleine machen kann. Denn nur durch regelmässige Anwendung kommt es hier zum Erfolg.

Die Chiropraktik, die im Übrigen auch im Rahmen der Osteopathie teilweise zum Einsatz kommt, ist eine Therapie zur Beseitigung von Blockaden im Gelenkbereich, die Atlastherapie versucht das Kopfgelenk in eine richtige Position zu bringen.

Podologie

Die Füße haben eine große Einfluss auf die Statik und Dynamik des Körpers. Viele Faktoren können das Fußskelett fehlbelasten und verändern (Übergewicht, Schwangerschaft, Schilddrüsenunterfunktion etc.).

Durch das Absinken des Fußgewölbes kommt es dann zu kompensatorischen Veränderungen im muskuloskelettalen System, die so weitreichend sein können, dass sie sogar den Kauapparat aufsteigend betreffen können.

Aus diesem Grund ist es manchmal sinnvoll im Rahmen der CMD-Behandlung auch Schuheinlagen, bzw. Sohlen tragen zu lassen. In manchen Fällen bedarf es eines orthopädischen Fußbettes, meistens jedoch ist eine neuromotorische Herangehensweise sinnvoller, um die Muskelfunktionsketten zu stimulieren und nicht zu blockieren.

Posturologie

In der Lehre der Posturologie wird auf die Körperhaltung geachtet. Hier kann man die Defizite des Halteapparates gut erkennen.

Ein falscher Biss, Zahnfehlstellungen und Kieferfehlstellungen führen meist zur Begünstigung einer falschen Kopf- und Körperhaltung. Dies muss man dreidimensional betrachten.

Leider gibt es keine mechanischen Regeln, wie man den Biss für eine Körperhaltungsverbesserung korrigiert. Es macht aber auch für die CMD Heilung Sinn, an der Körperhaltung mit zu arbeiten, da hierdurch einfach weniger aufsteigende Probleme in den Kauapparat kommen.

Sinnvoll sind Haltungsübungen, Krafttraining, Dehnungsübungen und Achtsamkeit. Die Haltungssituation kann man immer wieder mit Fotos dokumentieren, analysieren und hierdurch natürlich auch verbessern.

Ernährungsumstellung

In der Heilung der craniomandibulären Dysfunktionen, bzw. deren Symptomheilung ist es von Bedeutung, auch den Stoffwechsel zu beachten. Durch falsche Ernährung sind viele Patienten überlastet im Stoffwechsel und im Gewebe. Eine Umstellung wirkt häufig schnelle Wunder.

Vor allem tierische Proteine, Transfette, Fertiggerichte, Zucker, raffinierte Mehle und und und, belasten den Körper und das Gewebe. Auch hierdurch kann es zu Schmerzen und Funktionsstörungen kommen. Die falschen Stoffe lagern sich im Gewebe ab und belasten dieses.

Auch Unverträglichkeiten gegen Lebensmittel können Gewebsstreß auslösen. Allergien, die Atemprobleme verursachen sind auch Verursacher von Funktionsstörungen.

Im Rahmen einer multifaktoriellen CMD-Behandlung sollte der Stoffwechsel und die Ernährung immer mit beachtet werden.

Ernährungsergänzung

Durch lange falsche Ernährung und Alter kann es zu einer Erschöpfung von Nährstoffen kommen.

Diese lassen sich durch Ernährungeränzung vorübergehend gut auffüllen. Es gibt auch Stoffe, die natürlich sind, aber auch therapeutisch wirksam sind. Hier kann man bei craniomandibulären Dysfunktionen ebenso in der Behandlung unterstützen.

Es gibt muskelentspannende Nahrungsergänzung, entgiftende natürliche Substanzen und auch viele stärkende Produkte. Für die Nerven können Öle in Betracht gezogen werden und vieles mehr.

Hormonsubstitution

Craniomandibuläre Dysfunktionen – CMD – sind meist eng verbunden mit einer hormonellen Dysbalance.

Es gibt verschiede Hormonsysteme im menschlichen Körper. Alle jedoch hängen miteinander zusammen. Fehlt ein Hormon an einer Stelle, so leiden auch die anderen Systeme. Aus diesem Grund ist es nicht leicht, die Defizite richtig zu bestimmen. Vor allem wenn es sich „nur“ um leihte Defizite handelt.

Manche Hormondefizite können durch Nahrungsergänzungsmittel, Homöopathika, Nahrungsumstellung und Lebensstilveränderung beeinflusst oder gar beseitigt werden, andere müssen mit Hormonsubstitution behandelt werden.

Psychosoziale und hypnotische Therapien

Es gibt zwei Möglichkeiten: entweder ein Patient hat ein psychosoziales Problem und dadurch werden Symptome im Kauapparat begünstigt oder aber ein Patient hat starke Symptome im Kauapparat und entwickelt dadurch psychosoziale Probleme.

Natürlich gibt es auch Patienten, die trotz der Symptomatik keine derartigen Symptome entwickeln, dennoch sollte es kein Tabu sein, hier genauer hinzusehen, damit es zu einer Heilung kommen kann.

Interdisziplinäre Therapie

Nachdem craniomandibuläre Dysfunktionen nur durch verschiedene Faktoren ausgelöst werden, ist es meist auch notwendig über diese verschiedenen Faktoren auch wieder zu behandeln, um die Symptome beseitigen zu können. Aus diesem Grund reicht die zahnärztliche Funktionstherapie alleine nicht. Es ist immer notwendie körpertherapeutisch mit zu behandeln, um die vom Kauapparat absteigenden Funktionsstörungen zu begleichen.

Bei den Körpertherapien steht Osteopathie im Vordergrund. Mit ihr kann man über die Faszien und die Muskulatur den Halteapparat von Skelett und Muskulatur in den Griff bekommen. Wichtig und interessant sind auch Physiotherapie, Chiropraktik und viele andere Behandlungen. Es ist immer sehr individuell, was ein Patient zur Genesung der Symptome seiner craniomandibulären Dysfunktion benötigt.

Nur wenn interdisziplinär im Netzwerk gearbeitet wird, ist in der Regel ein optimaler Behandlungserfolg möglich.

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Dr. med. dent. Stefanie Morlok MSc.

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