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CMD – Craniomandibuläre Dysfunktionen – Kiefergelenk

Behandlung von Kiefergelenk und Kiefergelenksschmerzen. Vor allem schwierige CMD Fälle!

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CMD – Ursachen, Behandlungsmöglichkeiten und Diagnose

Eigentlich ist das CMD Syndrom keine Krankheit, sondern eine Funktionsstörung, die durch die Zähne und den Kiefer verursacht wird.

Häufige Ursache komplizierter Krankheitsbilder kann eine CMD (Craniomandibuläre Dysfunktion) sein. Hinter dem schwierigen Namen verbirgt sich eine Funktionsstörung des Kiefers, die unerkannt schwerwiegende Folgen für den ganzen Körper haben kann.

Einmal diagnostiziert, lässt sich die CMD allerdings gut behandeln und den Leidensweg vieler Patienten beenden. Liegt eine CMD vor, beißen Ober- und Unterkiefer nicht richtig aufeinander und beeinflussen durch diese „Schieflage“ Kopf, Nacken, Ohren, Augen, Mund, Körper und Psyche. Schmerzen und andere teils gravierende Symptome werden von den jeweiligen Fachärzten oft jahrelang vergeblich therapiert.

Was ist CMD?

CMD – craniomandibuläre Dysfunktionen. So wie der Name schon sagt, handelt es sich hier um ein fehlerhaftes Zusammenarbeiten von „Cranium“, dem Schädel mit „Mandibula“, dem Unterkiefer. Das heißt, der Unterkiefer mit seinen Zähnen und seinen Gelenkköpfen passt nicht optimal zu den Zähnen des Oberkiefers und seinen Gelenkpfannen.

Es gibt unterschiedliche Formen der falschen Zahn- und Kieferstellung. Diese können viele negative Auswirkungen auf den Kauapparat und auch im ganzen Körper verursachen.

Der große Betrüger – CMD!

CMD lösen viele unspezifische Symptome aus, die meistens nicht den Zähnen, den Kiefern oder dem Biss zugeordnet werden. Wer würde schon darauf kommen, dass z.B. ein Ohrproblem mit dem Biss zusammenhängt, oder ein Ausschlag von der erhöhten Spannung der Kopfhaut durch einen falschen Biss ausgelöst werden kann. Das kann soweit gehen, dass sogar die Auswirkungen eines Kieferfehlstellung bis hinunter in die Füße Wirkung zeigen kann.

Viele Symptome im ganzen Körper können durch eine Zahn- und Kieferfehlstellung verursacht oder begünstigt werden. Deshalb kann es durchaus passieren, dass nach einer erfolgreichen Schienentherapie, Bisskorrektur oder Kieferorthopädie z,B. ein Taubheitsgefühl der Hände, eine „frozen shoulder“ oder Herzrythmusstörungen einfach weg sind.

CMD Therapie ist kompliziert!

Nur mit tiefem Verständnis der Anatomie und der Körperfunktionen kann man das pathologische Potenzial von CMD begreifen.

Es ist wie ein Dominospiel das vom Kopf abwärts geht: Der Biss beeinflusst das Kiefergelenk, die Kiefergelenke beeinflussen die Kopfgelenke und die Halswirbelsäule, die Kaumuskulatur beeinflusst die Halsmuskulatur usw..  Hinzu kommen natürlich auch die Wirkung der HWS und Fehlhaltung auf Muskeln, Nerven und andere weiche anatomische Strukturen.

Viele Patienten mit falschem Biss, nach Unfällen, Schleudertrauma oder falscher Körperhaltung leiden an CMD, Craniomandibuläre Dysfunktionen.

Wie finde ich heraus, ob ich CMD habe?

 

Vor jeder CMD Behandlung ist eine CMD Diagnose in Form eines zahnärztlichen und kieferorthopädischen Befundes und einer Funktionsanalyse sehr wichtig. Gerade bei Kiefergelenksschmerzen muss eine besonders sorgfältige Diagnose gesichert sein.

Eine umfassende CMD Untersuchung zur

CMD Diagnose ist notwendig

 

Deshalb braucht man Untersuchungen von folgenden Punkten:

 

  • Kaumuskulatur
  • Kiefergelenke
  • Biss (Verzahnung – Okklusion)
  • Zahn- und Kieferfehlstellung
  • anatomische Fehlstellung
  • Psychosoziales
  • Stoffwechsel

CMD Untersuchung – CMD Diagnose

aber professionell

 

nachfolgend die spezifischen Untersuchungsmethoden, um eine korrekte CMD-Diagnose zu erstellen:

 

  • Zahnärztlicher Befund, Röntgen Befund, CMD Anamnese und Schmerz Anamnese
  • Funktionsanalyse der Kiefer, Kiefergelenk, Kaumuskulatur und der Zähne
  • Messung der Kaumuskulatur mit Elektromyographie
  • Messung der Bewegung im Kiefergelenk
  • Aufzeichnung des Kiefergelenk Knacken
  • Zur Bestimmung des Biss und der Okklusion Modellanalyse und Artikulatoranalyse
  • Analyse der Okklusion durch Druckmessung und Kraftmessung
  • Auswertung von Fotos zur Beurteilung von Asymmetrien des Gesichts und Körperhaltung
  • MRT – Magnetresonanztomographie der Kiefergelenke
  • Streß Analyse

Ursachen für CMD

  • Entwicklungsstörungen
  • neurologische Probleme
  • Atemprobleme, Allergien
  • Fehlhaltung
  • orthopädische Probleme
  • langes Humpeln
  • Unfälle

 

  • Kieferorthopädische Probleme
  • Rückbiss
  • Kreuzbiss, Kopfbiss
  • zu tiefer Biss
  • Vererbung
  • psychische Probleme
  • Zahnbehandlungen
  • Zahnverlust

Behandlung bei CMD

 

Die zahnmedizinische Behandlung bei CMD und Kiefergelenksschmerzen setzt eine spezielle Ausbildung und umfangreiches medizinisches Wissen voraus. Der Biss und das Kiefergelenk haben großen Einfluss auf den Kopf, den restlichen Körper, die Psyche und den Stoffwechsel.

Wir bieten folgende Behandlungsmöglichkeiten an:

Schienentherapie

Bei einer craniomandibulären Dysfunktion – CMD – oder bei Kiefergelenksschmerzen werden Aufbissschienen als Therapie verwendet. Hiermit wird versucht, einen falschen Biss auszugleichen und die Zähne, die Kiefer und das Kiefergelenk zu schonen um so Schmerzen zu lindern.

Wir arbeiten mit Nachtschienen zur Entspannung und am Tag werden Bisskorrekturschienen zum Einsatz gebracht. Bevor Zahnersatz angefertigt wird, um den Biss zu korrigieren oder vor einer kieferorthopädischen Behandlung ist es unbedingt notwendig, mit Aufbissschienen vorzuarbeiten.

Bisskorrektur

Nach einer zahnärztlichen Funktionstherapie mit Aufbissschienen ist es erst möglich, den Biss zu korrigieren.

Hier stehen uns drei Behandlungsmöglichkeiten zur Verfügung. 1. sogenannte Table Tops. hier wird auf die Zähne Kunststoff aufgeklebt, so dass es zu einer besseren Verzahnung kommen kann, 2. Kieferorthopädie, 3. Prothetik (Zahnkronen oder Prothesen)

Schmerztherapie

Chronische Schmerzen sind sehr hartnäckig in der Behandlung. Deshalb kann sich die CMD Behandlung oder die Behandlung von Schmerzen am Kiefergelenk über wenige bis viele Monate ausdehnen.

In regelmässigen Abständen werden die Patienten einbestellt, untersucht und die Aufbissschienen werden nachjustiert. Bevor große Behandlungen wie Zahnersatz oder Kieferorthopädie durchgeführt werden können, müssen Schmerzen ganz oder teilweise beseitigt sein.

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