+49 (0) 152 3356 0324 praxis@drmorlok.de

CMD – URSACHEN

Craniomandibuläre Dysfunktionen – woher kommen sie?

Sie sind hier: Startseite » CMD Ursachen

CMD – Ursachen – Craniomandibuläre Dysfunktionen – woher kommen sie?

 

Man muss als Zahnarzt viel wissen, um CMD beurteilen und diagnostizieren zu können. Hierzu gehört eine ausführliche Ausbildung in zahnärztlicher Funktionstherapie, die nicht nur die Gelenkssituation des Kiefergelenks im Fokus hat, sondern ebenso die neuromuskuläre Situation.

Des Weiteren ist eine tiefe kieferorthopädische Kenntnis von Nöten, um wirklich hinter die CMD Ursachen blicken zu können. Psychosoziale Zusammenhänge sollten vom Zahnarzt erkannt werden können ohne sein eigenes Wertesystem darüber zu stülpen. Stoffwechsel Ursachen sind ebenso zu beachten und auch orthopädische und andere medizinische Punkte.

Ursachen für CMD

Entwicklungsstörungen

Kindliche Entwicklungsstörungen im Wachstum einerseits noch während der Schwangerschaft und auch später in der Kindheit können zu Deformationen und/oder Zahn- und Kieferfehlstellungen führen. Durch Blockaden im Kiefer kann es zu einer Hemmung von notwendigen Wachstumsimpulsen kommen mit den entsprechenden Fehlbildungen.

orthopädische Probleme

Orthopädische Probleme mit entsprechender Einschränkung von Bewegungen, Verkürzungen von Skelett, Muskulatur etc. können im Kauapparat schwere Beeinträchtigungen verursachen.

Atemprobleme, Allergien

Bei Atemproblemen und Allergien kommt es oft zu systematischer Mundatmung. Mundatmung verursacht auf längere Sicht Verformungen im Kauapparat, Beeinträchtigt die Kopf- und Körperhaltung, verändert den Stoffwechsel und die psychische Integrität.

orthopädische Probleme

Kindliche Entwicklungsstörungen im Wachstum einerseits noch während der Schwangerschaft und auch später in der Kindheit können zu Deformationen und/oder Zahn- und Kieferfehlstellungen führen. Durch Blockaden im Kiefer kann es zu einer Hemmung von notwendigen Wachstumsimpulsen kommen mit den entsprechenden Fehlbildungen.

Kieferorthopädische Behandlung

Werden kieferorthopädische Behandlungen ohne funktionstherapeutische Gelenks- und Weichgewebspostionierung mit Schienen durchgeführt, so besteht eine größere Gefahr, dass die gesamte Position des harten Kauapparates (Zähne und Skelett) in einer Position landet, die nicht zur Muskulatur, den Gelenken und anderen anatomischen Strukturen passt. Hierdurch können CMD Probleme und auch andere medizinische Probleme entstehen.

Zahnverlust, Verlust der Abstützung im Seitenzahnbereich

Verliert ein Mensch Zähne, so fehlt die Abstützung zu den Nachbarzähnen oder den Zähnen im gegenüberliegenden Kiefer. Hierdurch kommt es auch zu Veränderungen der Abstützung in den Kiefergelenken, in der muskulären Balance der Kaumuskulatur mit nachhaltigen Möglichkeiten der Entwicklung von krankheitsbildenden Symptomen der CMD.

neurologische Probleme

Neurologische Erkrankungen können auch die neuromuskuläre Situation im Kauapparat beeinträchtigen (Muskeln und Nerven funktionieren nicht mehr richtig im Ablauf). Es kann zu Kaustörungen, Schluckstörungen und zu Schmerzen kommen.

Unfälle

Nach Unfällen haben viele Menschen Symptome und Beschwerden im Kauapparat. Wenn die Verletzungen im Gesicht, am Kopf, Hals, Nacken und Schulter passieren, so ist immer eine Behandlung im Kauapparat sinnvoll. Aber auch Verletzungen des restlichen Körperst können zu Störungen im Biss, in den Kiefergelenken und der Kaumuskulatur führen.

Zahnverlust, Verlust der Mitte zwischen Unterkiefer und Oberkiefer

Verlieren Patienten einzelne Zähne in der Zahnreihe und werden diese nicht Brücken oder Implantate ersetzt, so kann es zu einem Wanderungsprozeß in der Zahnreihe eines Kiefers kommen. Hierdurch kann der Biss nachhaltig gestört werden, was zu Aufbissstörungen und Mittellinienverschiebungen im Kiefer führen kann.

psychische Probleme

Durch psychische Probleme kommt es oft zu sogenannten Parafunktionen. Das bedeutet, dass die Patienten sich durch ihren inneren Streß die Zähne so stark abreiben, dass es zu Veränderungen im Biss kommt. Auch kann der Streß Muskelverspannungen und schlechte Haltungsangewohnheiten im Gesicht, am Kopf etc. auslösen.

Vererbung (Kieferfehlstellungen, Dysgnathien)

Es gibt nicht selten vererbte Fehlstellungen von Zähnen und Kiefern. Manchmal sind diese Fehlstellungen so stark, dass durch diese starken Probleme im Kauapparat und dessen Funktionen entstehen. Durch das Fehlverhältnis zwischen Unterkiefer und Oberkiefer und schließlich im Kiefergelenk kann es zu starken Symptomen der CMD kommen.

Zahnbehandlungen (langes Aufhalten, zu hohe Füllung oder Krone)

Fehlerhaft durchgeführte Zahnbehandlungen können CMD verursachen. Bei Patienten mit Funktionsstörungen oder ungünstigen Zahn- und Kieferfehlstellungen können aber auch lege artis durchgeführte Zahnbehandlungen zu Problemen führen, indem bereits seit langer Zeit kompensierte Probleme zum Ausdruck kommen können. Aus diesem Grund ist es sinnvoll vor Behandlungen eine Funktionsanalyse durchzuführen und bei Feststellen von Fehlstellungen oder Störungen eine entsprechende Funktionstherapie mit Schienen vorzuschalten.

langes Humpeln

Durch langes Humpeln kommt es zu einer asymmetrischen Bewegungskette nach oben aufsteigend zum Kauapparat. Hierdurch können sich langfristig neuromuskulär Störungen (Muskeln und Nerven funktionieren nicht mehr richtig im Ablauf) im Kauapparat entwickeln und bei sehr langer Dauer kommt es auch zu Veränderungen im Skelett, was ebenso zu Störungen im Kauapparat führen kann.

Rückbiss

Bei einem skelettalen Rückbiss sind automatisch die Unterkiefergelenkköpfe (Kondylen) zu stark nach hinten in den Schädel in die Gelenkpfanne gestaucht. Hierdurch kommt es zu Abnutzungserscheinungen im Gelenk selber, zu Verspannungen in der Kaumuskulatur, zu Knirschen und Pressen, weil der Biss nicht passt und auch zu falsche Kopfhaltung, die dann wieder negativ auf die Halswirbelsäule wirkt.

Kreuzbiss, Kopfbiss

Ein Kreuzbiss ist so gut wie immer ein Zwangsbiss. D.h. dass durch die einseitig falsche Verzahnung der gesamte Unterkiefer verdreht und in einer falschen Position festgehalten wird. Das führt dazu, dass die Gelenke falsch liegen und belastet werden, die Muskulatur liegt in der falschen Position. Hierdurch kann es zu starken Problemen und Symptomen kommen.

zu tiefer Biss

Ein zu tiefer Biss bedeutet, dass die vertikale Dimension im Biss und im Untergesicht tief gelagert ist und kurz ist. D.h. der Biss ist so gelagert, dass es zu einer Stauchung in die Kiefergelenke kommt gepaart mit einer zu starken Verkürzung der Kaumuskulatur, die sich dann schmerzhaft verspannen kann. Durch die Stauchung ins Kiefergelenk kann es zu Abnutzungserscheinungen kommen.

Fehlhaltung, schlechte Arbeitshaltung

Auch durch körperliche aufsteigende Ursachen, ist eine CMD im Kauapparat möglich. Z.B. kann eine falsche Arbeitshaltung zu muskulären Verspannungen führen, die sich nach oben in den Kiefer manifestieren und z.B. zu einer Bissveränderung oder einer Kiefergelenksproblematik führen.

Privatpraxis

Dr. med. dent. Stefanie Morlok MSc.

Kontaktieren Sie uns!

Datenschutz

+49 (0) 152 3356 0324

Zur Aussichtswarte 15

86919 Utting

Landsberger Str. 511

81241 München

praxis@drmorlok.de

Unsere Praxen in Ihrer Nähe

Wir freuen uns auf Sie!

Fünfseenland

Zur Aussichtswarte 15

86919 Utting

praxis@dr-morlok.de

08806 / 958630

München

Landsberger Straße 511

81241 München

praxis@dr-morlok.de

08806 / 958630

Vereinbaren Sie jetzt Ihren Termin bei uns in der Praxis. Wir freuen uns auf Sie!

kontakt@dr-morlok.de